Panasonic meldet sich zurück

Lange war es bei Panasonic still geworden um die Produktion von Mobiltelefonen. Nachdem vor fünf Jahren sämtliche Mobiltelefone vom Markt genommen wurden und keine neuen Modelle veröffentlicht wurden, verabschiedeten sich die Japaner vom Mobiltelefonmarkt. Doch der Ruf des florierenden Geschäfts mit den Smartphones ließ die Entscheidungsträger bei Panasonic offensichtlich nicht kalt. Denn am 21. Februar machte der japanische Elektronikriese auf sich aufmerksam, indem es überraschend zur Veröffentlichung seines neuen Smartphones bat.

Schön und stark – das neue Smartphone aus Japan

Das neue Smartphone hört auf den Namen Eluga und zieht vor allem wegen seines Designs die Blicke auf sich. Das nur 7,8 Millimeter dünne Mobiltelefon mit einem riesigen 4,3 Zoll großen OLED-Bildschirm sieht dabei nicht nur ästhetisch aus, sondern ist darüber hinaus sehr robust. Laut Aussagen des Herstellers überlebt das Smartphone ohne Probleme bis zu einer Stunde andauernde Tauchgänge. Das heißt, es ist nicht spritzwassergeschützt, sondern kann auch in bis zu einem Meter tiefes Wasser mitgenommen werden. Zwar entspricht dies nicht dem eigentlichen Verwendungszweck des Smartphones, aber man könnte, wenn man wollte. Die Rückseite des Smartphones ist mit samtweich aufgerautem Kunststoff bezogen, weshalb es besonders gut in den Händen liegt.

Technisch ist der Panasonic eher durchschnittlich

Technisch hat der Panasonic Eluga nichts Atemberaubendes zu bieten. Als Betriebssystem ist das Vorgängermodell des aktuellen Android-Systems installiert. Für Schnappschüsse ist eine acht Megapixel starke Kamera eingebaut; allerdings ohne Frontkamera. Somit ist Bildtelefonie nicht möglich. Unter der Haube macht ein Omap 4 Dualcore-Prozessor von Texas Instruments seinen Dienst und machte bei der ersten Vorstellung in Hamburg einen guten Eindruck. Der Prozessor arbeitete flüssig und ohne, gerade bei schwächeren Smartphones ärgerliche Stottern. Als eines der wenigen Highlights des Panasonics ist eine NFC-Antenne eingebaut. Damit lässt sich mit dem Smartphone über das neue Bezahlsystem Girogo bezahlen. Allerdings befindet sich das System noch in der Anfangsphase. Negativ aufgefallen ist die fehlende Möglichkeit, den Speicherplatz mit Speicherkarten zu erweitern. Insoweit muss man sich mit dem werkseitig eingebauten, acht Gigabyte internen Speicher begnügen.

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Veröffentlicht in Handy am 05.03.2012
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