Palm Pre – Das Handy mit der Zaubersoftware

palm preDie Geschichte der Firma Palm teilt sich immer wieder in helle und dunkle Momente – als Vorreiter bei der Entwicklung und Verbreitung von PDAs konnte sich Palm immer wieder mit innovativen Produkten profilieren. Mit wachsendem Konkurrenzdruck, so schien es, gelang es Palm jedoch immer seltener, technisch überzeugende Produkte zu veröffentlichen, welche für den Endkunden einen echten Mehrwert bereitstellten.
Durch die Stagnation der Absatzzahlen geriet Palm immer wieder in finanzielle Notlagen. Für die Entwicklung eines Befreiungsschlages, den sogenannten Palm Pre, wurde personell aufgestockt. So konnte ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter für die Konzeption des neuen Smartphones gewonnen werden.

Mit dem Palm Pre wurde zudem eine große Erwartungshaltung durch spektakuläre Versprechungen erzeugt: So sollte das Palm Pre intuitiv bedienbar werden, eine Gestenerkennung besitzen und vor allem ein echtes Multitasking, das heißt die parallele Nutzung von Programmen, ähnlich wie am PC, ermöglichen.

Mit dem Vermarktungsstart des Pre wurde der Faktor Bedienbarkeit durch die verwendete Firmware WebOS neu definiert; durch einfache Gesten ließen sich Programme erstmals durch einen Fingerzeig öffnen, parallel verwenden und bedienen. Ein Wechsel zwischen den Programmen funktionierte reibungslos. Hierfür wurde eine Übersicht der laufenden Programme angezeigt, welche Kartenanzeige genannt wurde. Durch einfache Handbewegungen ließen sich die gewünschten Programme aufrufen, während alle weiteren Programme im Hintergrund liefen. Dies wurde durch den Nachfolger, webOS 2, perfektioniert: Hier ließen sich diese Karten zusammenfassen, was eine erhöhte Übersicht garantierte.

Lediglich die Verarbeitung des Palm Pre, das heißt das Gehäuse, fand häufig wenig Gegenliebe. Das Gehäuse wirkte minderwertig verarbeitet – zudem waren die Tasten für den normalen Anwender etwas zu klein.
Mit der Einführung des Palm Pixi, welches im Gegensatz zum Palm Pre auf eine aufschiebbare Tastatur verzichtete – die Tastatur wurde ohne Abdeckung verbaut -, verschärfte sich die Kritik an Palm zunächst: Das Palm Pixi wurde mit einem schwächeren Prozessor ausgerüstet, welcher die Leistung des Mobiltelefons stark ausbremste.

Mit der Ankündigung eines Nachfolgers, dem Palm Pre, wurde die Firma Palm durch Hewlett Packard – kurz HP – aufgekauft. Das Palm Pre 2 ist mittlerweile durch den HP Palm-Onlineshop erhältlich und bietet diverse Verbesserungen zum Palm Pre: So wurde die Verarbeitung wertiger vorgenommen. Zudem wird die Tastatur nun auch für breitere Finger bedienbar sein. Eine verbesserte Prozessorausrüstung sorgt für zukunftssichere Leistungsreserven.

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Veröffentlicht in Handy am 26.04.2011
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