Bei Betriebssystemen für Autos macht sich Blackberry stark

Blackberry hat sich im Bereich der Smartphone-Technik einen festen Namen erarbeitet. Nun hat sich der Anbieter von Betriebssystemen mit der jüngsten Jahresbilanz wieder neue Ziele ins Auge gefasst. Vor allem im Bereich der Autos kann Blackberry nicht klagen, das Geschäft mit dem BlackBerry Betriebssystem soll jedoch weiter ausgebaut werden; alte Konkurrenten will das Unternehmen vom Markt verdrängen.

John Chen präsentierte Jahreszahlen der Öffentlichkeit

Vergangene Woche hatte John Chen die Jahreszahlen des vergangenen Geschäftsjahres vorgelegt. John Chen ist seit November des vergangenen Jahres der neue Chef von Blackberry. Die Zahlen sahen diesmal beim Betriebssystem- und Smartphonespezialisten nicht ganz so „rosig“ aus. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Verlust von 5,9 Mrd. Dollar abgeschlossen, was in etwa 4,3 Mrd. Euro entspricht, vor allem das Geschäft mit den Smartphones des Anbieters ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das vierte Quartal des Jahres war, unter der Leitung von John Chen nicht besser ausgefallen, im Vergleich zum Vorjahr sind die Einnahmen auf 976 Millionen Dollar eingebrochen, was einem Minus zum Vorjahr von 63 Prozent entspricht. Wie die aktuellen Zahlen zeigen, steckt Blackberry noch weiterhin in der Krise.

Betriebssysteme für Autos dennoch gefragt

Trotz dem misslungenen Geschäftsjahr sieht man bei Blackberry „Licht am Ende des Tunnels“, QNX heißt die Hoffnung des kanadischen Herstellers. Bereits BMW, Porsche und Audi nutzen die intelligenten Systeme, mit denen Smartphone und Bordelektronik verbunden werden können. Vor allem die Vernetzung der Elektronik von Autos verspricht sich für Blackberry zu einem ertragsreichen Milliardengeschäft zu entwickeln. Aktuell ist der Umsatz mit QNX noch überschaubar, lediglich 2 Prozent werden momentan mit QNX am Gesamtumsatz erwirtschaftet, wie das US-Magazin Bloomberg Businessweek ermitteln konnte. Der Markt für Smartphones und Internet im Auto wächst zunehmend, schon im Jahr 2012 wurde in dem Marktsegment 18 Mrd. Dollar erwirtschaftet, bereits 2016 sollen es Prognosen zur Folge 53 Milliarden Dollar sein, wie Zahlen von GSMA, einer Vereinigung von Mobilfunkanbietern, vermuten lassen. Auch John Chen steckt große Hoffnungen in QNX und dass sich das Blackberry Betriebssystem in der Autobranche etabliert, das System hilft dem Unternehmen dabei sich zu positionieren und in die alte Erfolgsspur zurückzufinden.

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Veröffentlicht in Handy am 04.04.2014
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