GoPro HD Hero2 im Test

Snowboarder, Mountainbiker, Motorradfahrer oder gar Taucher – bisher konnten sie von ihren Taten nur berichten. Mit der GoPro HD Hero2 sind nun auch in hektischen Situationen Bildern und sogar Videos in erstaunlicher Qualität möglich – glaubt man den Versprechungen des Herstellers. Ein Test klärt, wie es um die Qualitäten der Kamera für Extremsportler bestellt ist.

HD Hero2 Kamera: Bedienung kinderleicht

Was zuerst auffällt: Die Kamera ist ziemlich klein. Das gilt selbst dann noch, wenn sie in ihrer wasserfesten und druckbeständigen Schutzhülle untergebracht ist. Damit sollen Tauchgänge bis zu 60 Meter Tiefe möglich sein. Die geringe Größe und das kleine Gewicht sind dann auch von Vorteil, wenn man bei der Nutzung der Kamera nicht behindert werden möchte. Erleichtert wird die Mitnahme der GoPro HD Hero2 noch durch das umfangreiche Zubehör, mit der eine Befestigung beispielsweise am Handgelenk oder am Helm problemlos möglich ist. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Digitalkamera fehlen auch sämtliche Einstellmöglichkeiten: Neben dem Einschaltknopf ist nur ein Druck auf den Auslöser möglich. Ein Betrachten der Bilder auf einem Bildschirm entfällt in der Standardvariante ebenfalls. Notwendig ist er auch nicht, weil der extreme Weitwinkel der Optik ohnehin dafür sorgt, dass so ziemlich die gesamte Umgebung auf dem Foto Platz findet. Die Bildqualität ist dann auch erstaunlich, sowohl Fotos als auch Videos können überzeugen. Die Auflösung der Bilder beträgt elf Megapixel, Videos werden in voller HD-Auflösung und aufgenommen um im AVCHD-Dateiformat abgespeichert. Einzig bei schlechter Beleuchtung tritt ein typisches Bildrauschen auf, weil ohne Blitz fotografiert werden muss und das kleine Objektiv nicht unbedingt mit hoher Lichtstärke überzeugen kann. Eine Besonderheit: Zwei Kameras lassen sich miteinander kombinieren, um ein 3D-Bild zu erzeugen. Der Baukasten von GoPro bietet dafür die passende Software an, mit der beide Aufnahmen zu einem dreidimensionalen Video zusammengefasst werden können.

Robustheit hat seinen Preis

Für jeden, der sein Hobby auf digitalen Mitschnitten verewigen möchte aber an Geräten für das Urlaubsfoto nicht lange Freude hätte, ist die GoPro HD Hero2 die richtige Wahl. Die Automatik stellt sich gut auf die Lichtverhältnisse ein, der Weitwinkel erlaubt treffsichere Fotos – auch wenn der optische Effekt gewöhnungsbedürftig ist. Der Preis ist kein Schnäppchen, aber sein Geld durchaus wert.

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Veröffentlicht in Camcorder am 15.08.2012
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