Camcorder im Test

Ambitionierte Hobbyfilmer können trotz Handykameras mit hoher Qualität nicht auf Camcorder verzichten. Den Herstellern ist dieser Umstand bewusst und so ist der Markt voll von Modellen. Teilweise zeichnen sie sich durch spezielle Features aus. Im Test trennt sich die Spreu vom Weizen. Häufig ist Panasonic marktbeherrschend. Exemplarisch ist dafür der HDC-SDT750 EG, der Hobbyfilmer mit 3D-Technik verwöhnt.

Aber nun zu einem Einsteigermodell höchster Güte. Die Sony HDR-CX130 Kamera ist zwischen 343 und 500 Euro erhältlich und erscheint damit vergleichsweise günstig. Vor allem in Sachen Zoom und Akkulaufzeit ist die Kamera leistungsstark. Für 150 Aufnahmeminuten genügt eine Akkuladung. Der 30-fache Zoom und der große Weitwinkel tun ihr übriges. Bei Tageslicht werden klare, unverwackelte Bilder geliefert. Bei schwacher Innenraumbeleuchtung mischt sich allerdings ein leichtes Rauschen ein. Im Gegensatz zum hervorragenden Ton.

Panasonic setzt dem einen echten Preissparer entgegen. Der Panasonic HDC-SD40 mit einer Full HD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. In der Dämmerung lässt die Bildqualität allerdings nach. Automatische Szenenmodi-Wahl, Gesichtserkennung und intelligente Kontrasteinstellung gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

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Ein anspruchsvoller Filmer, der auch etwas mehr ausgeben würde, greift zum Camcorder JVC GZ-HM1. Die durchschnittlichen 1.050,00 EUR Anschaffungskosten leben sich in einer üppigen Ausstattung mit 2,7-Zoll-Display, einen internen Speicher von 64 GByte, erweiterbar mit einer SD-HC-Karte um bis zu 32 GByte. Der Speicher erfolgt im AVCHD-Format in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1. 080 Pixeln. Im Test stellte sich heraus, dass die Farben naturgetreu reproduziert werden. Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sind vorhanden.

Im Test für Produkte erster Klasse tummelt sich auch der Legria HF G10 HD Camcorder von Canon. Diese Kamera wurde für Filmemacher geschaffen. Diese Tendenz fängt bei der griffigen Bauweise an und gipfelt in eine lichtunempfindliche Bildqualität, die nur in wenigen Tests anderer Geräte erreicht wird. Ton und Display haben ebenfalls keine Mankos, weshalb der 1.400 Euro Preis zu verschmerzen ist.

Diese Modelle stehen stellvertretend für das qualitätsstarke Camcorder Angebot. Aber Konkurrenz ist durchaus vorhanden. Systemkameras sind längst nicht mehr nur das Arbeitsgerät von Naturfotographen. Mit tollen Schärfeeffekten können hochauflösende Videos gedreht werden.

Veröffentlicht in Camcorder am 25.08.2011
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