Probleme auf dem PC-Markt

Der PC-Markt ist 2013 noch stärker geschrumpft als es bereits erwartet wurde. Die jüngsten Zahlen von IDC zeigen deutlich auf, dass sich der PC-Markt weitaus schlechter entwickelt hat als es Marktforscher prognostiziert haben. Bereits zwei Mal mussten die Prognosen nach unten korrigiert werden. Weitergehend ist IDC der Meinung, dass auch im kommenden Jahr die Verkäufe zurückgehen werden. Man rechnet erst 2015 wieder mit einem leichten Wachstum, der sich im unteren einstelligen Prozentbereich einspielen wird. PC Hersteller werden zudem von IDC davor gewarnt in ihrer Produktpalette nur Notebooks oder Desktops anzubieten, da höchstwahrscheinlich nie mehr so hohe Verkaufszahlen erzielt werden wie im Jahr 2011.


Gründe für den Abwärtstrend

IDC begründet den Abwärtstrend damit, dass die Verkäufe in den Bereich Notebook und Desktop in den Entwicklungsländern das Ende des Wachstums erreicht haben. Das Jahr 2013 sei das erste Jahr, in welchem die Absätze der aufstrebenden Märkte massiver schrumpfen als etwa in Industrienationen. Als Beispiel wird hier China benannt. Hier wird von IDC zum Vorjahrsvergleich mit einem Rückgang gerechnet, der sich im zweistelligen Prozentbereich wiederfinden könnte. Eine weitere weltweite Belastung des Marktes ist inzwischen die enorme Auswahl an mobilen Geräten geworden, so IDC. PCs entsprechen nicht mehr dem, was die Nutzer erleben wollen und können den geänderten Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Zumal die Leistung und die Preise für Tablets immer attraktiver werden. Die Kunden greifen lieber zu Smartphones und Tablets, anstatt sich ein Notebook oder einen Desktop-Rechner anzuschaffen. Die neuesten Zahlen haben gezeigt, dass das Geschäft innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren, um mehr als 10 Prozent geschrumpft ist.

Neue Impulse ab 2015

Die IDC rechnet erst wieder ab 2015 mit neuen und frischen Impulsen, ausgelöst durch die Unternehmen, die sich erstmalig mit Windows 7 und dessen Nachfolger auseinandersetzen. Der PC-Markt wird sich in Zukunft mit Ersatzkäufen über Wasser halten müssen, insofern keine Anwendungsmöglichkeiten auf den Markt kommen, die die Massen überzeugen. Der Umstieg im letzten Halbjahr 2013 von Windows XP auf Windows 7 könnte schon neue Impulse geliefert haben, erklärte Rajani Singh von IDC. Lichtblicke im Consumer-Segment seien derzeit einzig die Convertibles und die ultradünnen Notebooks, in den niedrigen Preislagen. Der Hersteller Lenovo versucht sich gegen den Abwärtstrend zu stemmen und konnte erneut stärker wachsen und lässt damit den langjährigen Marktführer Hewlett-Packard hinter sich. Lenovo baut dabei auf neue Gerätearten wie faltbare Kombis aus Tablet-PC und Notebook.

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Veröffentlicht in Computer am 02.12.2013
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