Neuheiten auf dem Autosalon Paris

Der Autosalon Paris, der alle zwei Jahre fix im Kalender vieler Auto-Messe-Fans steht, findet derzeit noch bis 19. Oktober in Frankreichs Metropole statt. Bekannt ist die „Mondial de l´Automobile“, wie sie im Original genannt wird, insbesondere für ihren internationalen Charakter. Denn gezeigt werden hier nicht nur nationale Automobilhersteller wie Peugeot, Citroen und Renault, sondern auch amerikanische, deutsche und asiatische Autobauer. Neben den Weltklassefahrzeugen, wie sie Ingenieure Karl Benz oder Gottlieb Daimler produzieren, wird hier auch das Schattendasein unbekannter Hersteller und kleineren Fahrzeugen vertreten.

Die aufregendsten Neuheiten vom Autosalon Paris

F.lli Menabo Tema23,27 € Zu den Highlights der Auto-Messe in Paris gehört der Sportwagen Mercedes AMG GT, der mit seinem Vierliter-V8 und bis zu 510 PS seine Kunden ab 2015 sicherlich überzeugen wird. Doch die Präsentation des Stars der Messe lässt allerdings zu wünschen übrig, denn er wird nur mäßig beleuchtet in einer Ecke abgestellt. Für einen ab 130.000 Euro-Wagen aufwärts eigentlich eine Schande. Günstiger zu haben und ebenfalls Premieren-Fahrzeug auf der Messe ist der Mazda MX-5, der auf ein fetziges Design setzt und mit neuen Skyactive-Motoren mit 130 oder 160 PS überzeugt. Der neue Kleinwagen Mazda 2 wird leider nicht präsentiert. Dafür gibt es den ersten Hybrid-Lamborghini Asterion LPI 910-4 zu bewundern, der atemberaubende 910 PS bietet und bei dem der 5,2-Liter-V10 mit drei Elektromotoren kombiniert wird. Angeblich schafft man es in nur drei Sekunden von Null auf 100 Km/h. Insgesamt leistet der Überflieger 320 Kilometer die Stunde, bei einem niedrigen CO2-Ausstoß von 98 g pro Kilometer.

Das Schattendasein schrecklich schöner Autos

Der Autosalon Paris bietet aber weitaus mehr als nur blankgeputzte Milliarden-Umsatz-Fahrzeuge und hübsch anzusehende Messe-Girls. In den dunklen Ecken der Pariser Automesse tut sich eine Automobile Zwischenwelt auf, die weit abseits von der großen Messebau-Kunst liegt. Etwas traurig erinnert die Präsentationsfläche hier an einen ordentlich gepflegten Campingplatz, der auf LED-Scheinwerfer verzichtet und dafür einen Haufen Pappkartons und B-Multimediainstallationen fürs Auge bietet. Hier gibt es alles, was sich Kraftfahrzeug nennen darf. Vom handgefertigten Roadster bis zur Bastel-Elektroecke. Die Kleinstwagen von Microcar, Aixam oder Ligier sind in Frankreich aber überaus beliebt, da sie auch mit einem Zweirad-Führerschein gelenkt werden dürfen. Mit gerade einmal 45 Kilometer die Stunde fährt man dann in simplen Kunststoff-Konstruktionen durch die Straßen. Auch der Roadster von PGO ist lustig anzusehen. Hier wurden alle Teile handgefertigt. Er hat aber immerhin einen Vierzylinder-Motor aus der BMW/Renault-Kooperation integriert.

Veröffentlicht in Auto am 08.10.2014
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