Die richtige Größe für den Motorradhelm ermitteln

Motorradhelm kein Zubehör, das man im Vorbeigehen kauft. Vielmehr ist es wichtig, sich für den Kauf eines Motorradhelms Zeit zu nehmen, da er die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht und Leben retten kann. Entscheidend beim Kauf ist die Funktionalität des Helms und von den angebotenen Größen die richtige zu ermitteln. Das Aussehen eines Helms ist zweitrangig ist, allerdings sollte leuchtenden und hellen Farben der Vorzug gegeben werden.

Grundsätzlich muss der Motorradhelm ohne Druckgefühl am ganzen Kopf fest sitzen. Die Innenausstattung sollte beim Tragen im Bereich des Scheitels auf dem Oberkopf anliegen, wobei es hier Unterschiede in Materialien und Beschaffenheit gibt, die bei längerem Tragen etwas nachgibt. Ob ein Helm fest sitzt, erkennt man daran, dass sich beim Drehen die Kopfhaut an der Stirn mit verzieht. Ist der Motorradhelm mit dem Kinnriemen, der nicht am Unterkieferknochen drücken darf, verschlossen, darf er sich auch nicht mit großem Kraftaufwand nach vorne vom Kopf ziehen lassen. Ebenso darf sich der Motorradhelm nur geringfügig bewegen, wenn man bei der Anprobe den Kopf stark nach rechts und links dreht, nach vorne und hinten sowie von oben nach unten.

Um die richtige Größe zu ermitteln, misst man den Kopfumfang in Zentimetern. Das Maßband wird in der Mitte der Stirn oberhalb der Ohren bis an den Hinterkopf geführt. Der auf diese Weise in Zentimetern ermittelte Kopfumfang ist im Regelfall mit den numerischen Angaben der Größen für Helme identisch. Die Größen von Motorradhelmen werden bei Männern und Frauen gleichermaßen von XXS bis XXL angeboten mit den Zentimeterangaben des jeweiligen Kopfumfangs.

Darüber hinaus gibt es noch andere Punkte zu beachten, wenn es darum geht, die richtige Helmgröße zu ermitteln. Wer Brillenträger ist oder an sonnigen Tagen eine Sonnenbrille trägt, sollte diese auch die während der Anprobe aufsetzen. Im Idealfall trägt man den Helm einige Minuten oder darf sogar eine Probefahrt mit ihm machen. Auf diese Weise lassen sich mögliche Druckstellen oder Hautunverträglichkeiten der Innenausstattung schnell ausfindig machen. Achten sollte man auch auf das Verhalten des Visiers, beispielsweise seine Neigung zum Beschlagen bei geschlossenem Visier sowie auf einen funktionierenden Luftaustausch. Bedeutsam ist auch seine optische Qualität. Wer ein getöntes Visier bevorzugt, sollte einen Helm wählen mit leicht austauschbaren Visieren.

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Veröffentlicht in Motorrad am 19.08.2011
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