Es gibt ein paar elektronische Gegenstände, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Dazu gehört unter anderem der Videorekorder. Über Jahre ist er treuer Begleiter und zeichnet den Lieblingsfilm auf, der anschließend zum 134. Mal geschaut wird. Oder er zeichnet einen interessanten Bericht auf, dessen Ausstrahlung nicht in den Terminkalender passt. Während es früher der analoge VHS-Rekorder war, der diese Aufgaben übernommen hat, ist es jetzt der digitale Videorekorder.
Doch digitale Videorekorder gibt es viele in unterschiedlichen Funktionsweisen. Da ist man gut beraten, wenn man genau weiß, welche Funktionalitäten der eigene bieten soll. Einer der ersten digitalen Rekorder ist der DVD-Rekorder. Dieser Rekorder kann genau wie das DVD-RW-Laufwerk in einem Computer DVDs schreiben oder “brennen”, wie es in der Umgangssprache heißt. Er nimmt das Fernsehsignal über die bekannten Kanäle auf und schreibt die Daten dann in einem geeigneten Format auf DVD. Das hat den Vorteil, dass man alle Filme wie bekannt lagern kann und mit einem Handgriff den gewünschten Film so oft schauen kann, wie man möchte. Möchte man allerdings nur temporär eine bestimmte Sendung aufnehmen, sind die Materialkosten pro DVD nicht zu unterschätzen. Solche beliebten Modelle stammen unter anderem aus dem Hause LG, so zum Beispiel der LG DRT389H.
Wenig später kam der Festplatten-Rekorder auf den Markt. Er hat eine eingebaute Festplatte, auf die die Filme und Sendungen gespeichert werden. Hier hat auch die Marke Samsung einen hohen Marktanteil zum Beispiel mit dem Samsung DVD-HR769. Ein Festplattenrekorder hat den Vorteil, dass gelegentlich aufgenommene Ausstrahlungen auch wieder gelöscht werden können, wenn man sie sich angesehen hat. Diese Art Videorekorder ist einer der unkompliziertesten. Mit ein paar Klicks auf der Fernbedienung kann man direkt auf die gesamte Videosammlung zugreifen und kann diese jederzeit auf den aktuellen Stand bringen.
Zu diesen Geräten existieren noch einige Randgruppen wie der MiniDV-Rekorder wie der JVC SR-DVM 700 und der D-VHS-Rekorder wie der Thomson DVH 8090. Diese konnten sich auf dem Markt aber bisher nicht durchsetzen. Die große Beliebtheit von DVD-Rekordern und Festplatten-Rekordern sieht man daran, dass es zahlreiche Rekorder gibt, die beide Funktionen vereinen wie zum Beispiel der Panasonic Panasonic DMR-XS400. Aber auch der JVC DR-MX 1 schneidet in diversen Test sehr gut ab. So kann man alle aufgenommen Filme und Sendungen auf der Festplatte speichern und sie bei Bedarf auf DVD schreiben. Diese Kombination liegt preislich natürlich über den Geräten mit Einzelfunktion.
























