Gesund und fit bleiben beim Trampolinturnen

Viele suchen eine Sportart, die Spaß macht, fit hält und vor allem, dem Körper Gutes tut. Nicht selten sind es nämlich Krankheiten und die daraus resultierenden Symptome und Beschwerden, die dem Körper zusätzlich belasten. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jede Sportart ist für jeden gleichermaßen geeignet. Stecken Beschwerden und körperliche Defizite hinter dem Willen Sport zu treiben, sollte dieser möglichst auf die Beschwerden abgestimmt sein. Oft sind es jedoch vor allem Rücken- und Gelenkschmerzen, die den Antrieb zum Sporttreiben geben. In diesem Fall ist eine gezielte Gymnastik auf dem Trampolin ideal.


Der Funsport für Jung und Alt – Trampolinturnen wird immer beliebter

Fast jeder kennt das Trampolin noch aus Kindheitserinnerungen, die spätestens bei Gymnastikübungen auf ihm wieder in Form von Glücksgefühlen hervorgerufen werden. Ganz so unbeschwert ist das Rumhüpfen im Alter jedoch nicht. Es geht nämlich nicht unbedingt darum wahllos drauf los zu hopsen, vielmehr geht es bei dieser Art von Sport darum die Balance und gleichzeitig den ständigen Kontakt zum Sprungtuch zu halten, um die Bewegungen besser abfedern zu können. Steigt man nach einer Trainingseinheit wieder auf den Boden, wird man feststellen, dass sich der Körper schwer wie Blei anfühlt. Die Belastung auf Körper und Gelenke ist dann wieder real und nicht wie sie abgefedert auf dem Trampolin wirkt. Dieses Empfinden verdeutlicht noch mal ganz bewusst, wie schonend und effektiv zugleich dieser Funsport ist. Die abgefederten Bewegungen bringen jede Zelle des Körpers in Bewegung und trainiert neben oberflächlichen Muskeleinheiten auch tiefliegende Muskulaturstränge von Rumpf, Rücken und Beckenboden.

Akrobatik auf dem Trampolin

Natürlich ist Trampolinsport nicht nur für Gymnastikübungen bei Beschwerden gut, denn aus diesem Sport hat sich mittlerweile ein richtiger Funsport entwickelt, bei dem es vor allem um die Akrobatik geht. Immer mehr Menschen können sich mit dieser Sportart identifizieren und finden gefallen an dem Gefühl der Schwerelosigkeit. Hier geht es dann auch hoch hinaus, um in den hohen Sprüngen Loopings, Saltos und andere Kunststücke einzuüben. Eine Voraussetzung dafür ist jedoch ein gesundes Knochen-, Muskel- und Bändersystem, um den teils hohen Belastungen bei den Sprüngen ohne Verletzungen standhalten zu können.

Veröffentlicht in Fitness, Sport & Freizeit am 20.11.2013
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