Fragen und Antworten zum Ebola Virus

Die wohl wichtigsten Fragen rund um Ebola sind derzeit: Gibt es bereits Medikamente gegen das Virus und ist die Gesundheit in Europa gefährdet? Da die Bundesregierung mit einem Dreivierteljahr Verspätung auf den Ausbruch in Afrika reagiert hat, haben sich Verwunderung, Angst und Unmut in der Gesellschaft ausgebreitet. Die Meinungen zur Gefahr für Europa und den Rest der Welt sind geteilt.

Vorsicht ist wichtig, aber eine Panik nicht notwendig

Hasbargen/Bruchsal MEDI 7 Uno ...2,74 € Bekannt ist unterdes, dass Ebola durch Körperflüssigkeiten übertragen wird und dass die Inkubation einige Tage beträgt. Doch es ist immer noch ungeklärt, ob beim Niesen oder Husten ebenfalls eine Ansteckung erfolgen kann. Ebola wird nicht über die Luft übertragen und ist doch eine sehr gefährliche und bei Nichtbehandlung tödlich endende Krankheit. Wirkungsvolle und speziell auf den Virus abgestimmte Medikamente gibt es nicht, wird zumindest von Seiten der Pharmaindustrie verkündet. Die Frage ist, ob es diese Medikamente gibt, wenn die Gesundheit europäischer Bürger in Gefahr wäre und das Virus sich zum Beispiel in Deutschland ausbreiten würde. Zuerst sei angemerkt, dass diese Gefahr nicht besteht und Ebola nicht zum ersten Mal in Westafrika ausgebrochen ist. Bereits in den 70er Jahren wütete das Virus und hat auch damals für zahlreiche Todesfälle und Angst rund um den Globus gesorgt. Das Virus schien eingedämmt, was sich aber aufgrund des aktuellen Ausbruchs lediglich als Hoffnung erwies und keiner medizinischen Fundierung unterlag.

Wann und wie ist Ebola ansteckend?

Derzeit sind sich Wissenschaftler, Forscher und Mediziner einig, dass eine Ansteckung nur erfolgt, wenn der Patient Symptome zeigt. Wer mit Ebola infiziert ist und die Krankheit nur in sich trägt, kann laut dieser Erkenntnisse nicht zur Gefahr werden und das Virus verbreiten. Ebola entspringt vermutlich den Flughunden, bei denen das Virus ebenfalls entdeckt wurde. Wie sich die ersten Menschen infiziert haben, ist allerdings noch unklar. Vermutet wird, dass infiziertes Fleisch oder der Kontakt mit Körperflüssigkeiten der Tiere für die Epidemie sorgte und die Gesundheit der Bevölkerung in Afrika auf eine harte Probe stellte. Helfer vor Ort hingegen haben sich nur infiziert, wenn sie mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten mit erkrankten Menschen in Kontakt kamen. Das derzeit kursierende Ebola Virus ist wohl das gefährlichste der fünf Virenstämme, die seit dem ersten Ausbruch von Ebola bekannt sind und in der Wissenschaft erforscht wurden.

Veröffentlicht in Gesundheit & Wellness am 30.10.2014
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