Kompaktkameras von Fuji: Immer einen Schritt voraus

Das Unternehmen Fuji – heute heißt es Fujifilm und hat zahlreiche Tochterunternehmen – wurde 1934 in Japan gegründet. Ziel der Regierung war es, eine eigene Fotofilm-Produktion aufzubauen. So wurden zunächst am Firmenhauptsitz nahe des Mount Fuji, der dem Unternehmen den Namen verlieh, Fotofilme und -papier sowie andere fotosensitive Materialien gefertigt. Nach und nach wurden weitere Werke eröffnet, später auch in den USA und Europa, und neue Geschäftsfelder erschlossen. Forschung und Entwicklung waren von Beginn an die Standbeine, so dass sich das Unternehmen immer wieder als Pionier auf verschiedenen Gebieten einen Namen machen konnte und kann. Mittlerweile bilden neben medizinischen und grafischen Systemen vor allem die Bereiche digitale Fotografie und Bilderservice die Schwerpunkte der weltweiten Tätigkeit.

Die Bedeutung der analogen Fotografie nimmt immer mehr ab, dafür ist der Boom der Digitalkamera nicht mehr aufzuhalten. Wer sich für eine digitale Kompaktkamera interessiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder auf die Finepix-Modelle des japanischen Herstellers stoßen, die verschiedene Bedürfnisse abdecken. Von günstigen und leicht zu bedienenden Einsteigerkameras über stylische, Outdoor-, Superzoom- und Highend-Kompaktmodelle bis hin zu Premium-Systemkameras für ambitionierte Fotografen findet sich in der Produktpalette alles.

Gerade im Bereich der Fotografie weiß Fuji immer wieder durch neue bahnbrechende Technologien zu begeistern. Beispielsweise entwickelte das Unternehmen den lichtempfindlichen CCD-Sensor stetig weiter und schuf so die Möglichkeit, auch bei nicht-optimalen Lichtverhältnissen Aufnahmen von hoher Qualität zu erzielen. Mittlerweile hat jedoch in den meisten Modellen die CMOS-Technologie Einzug gehalten; allerdings wird nach wie vor mit einer eigens entwickelten Farbfilter-Anordnung für bessere Ergebnisse gearbeitet. Mit dem Modell F200EXR war es erstmals möglich, gleichzeitig zwei unterschiedlich belichtete Bilder aufzunehmen, die anschließend in der Kamera zu einem High Dynamic Range (HDR)-Bild zusammengefügt wurden. Auch die erste digitale 3D-Kamera stammte 2009 aus dem Hause Fujifilm.

Aktuell erfreuen sich vor allem die Kameras der X-Serie mit Wechselobjektiv und optischem Sucher größter Beliebtheit. Die X-E1 etwa erscheint im trendigen Retro-Look und kann mit so manchem aufwarten, was man sonst nur von Spiegelreflexkameras kennt. Sie nimmt es locker mit vergleichbaren Modellen wie der Panasonic Lumix DMC-GF3 auf. Als optischer Hingucker und zugleich leistungsfähige Kompaktkamera findet hingegen die Z1000EXR in jeder noch so kleinen Tasche Platz. Dank Wireless Image Transfer können Bilder direkt auf Smartphone oder Tablet übertragen werden. Vergleichbar ist sie etwa mit der Canon PowerShot A2500.

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Veröffentlicht in Digitalkamera am 19.03.2013
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