Cooles Gadget: Minikamera zum Festkleben

Das kalifornische Start-up Podo steht kurz vor Veröffentlichung seines ersten Produktes. Die gleichnamige Kamera tritt an, um Smartphones und Selfie-Sticks ernsthafte Konkurrenz zu machen. Der erste Eindruck des neuen Geräts und seiner technischen Features lässt bereits in der Finanzierungsphase des Projekts auf ein tolles Ergebnis hoffen.

Schnappschüsse aus wirklich jeder Position

Canon EOS 700D mit Objektiv549,00 € Der erste Eindruck ist, dass die Podo eine sehr kleine Kamera ist. Mit einer Größe von 5 x 5 x 2,5 Zentimetern passt sie in der Tat in jede Westen-, Jacken- oder Hosentasche. Was das Gerät jedoch so bemerkenswert macht, ist nicht seine Größe, sondern vor allem die zahlreichen Möglichkeiten, mit denen die Podo befestigt werden kann. Denn neben einem integrierten Magneten verfügt sie über eine speziell beschichtete Rückseite. Die dort angebrachten Mikro-Saugnäpfe haften an beinahe jeder Oberfläche – auch auf Beton und Raufasertapeten. Der ausklappbare Standfuß verfügt ebenfalls über genug Widerstand, um auch als Klammer zu dienen. Damit sind den Möglichkeiten, die Kamera auch für ein ansonsten unmögliches Foto beinahe überall zu befestigen, fast unbegrenzt.

Solide Leistungsdaten

Trotz der geringen Größe soll die Podo über eine recht robuste Leistung verfügen. Der Sensor hat eine Auflösung von acht Megapixeln, muss sich in der Qualität also hinter einem zeitgemäßen Smartphone nicht verstecken. Ein integrierter Speicher von vier Gigabyte ermöglicht die Aufnahme von zahlreichen Bildern. Aber die Podo ist nicht auf die Aufnahme von Fotos beschränkt, auch Videos mit einer Auflösung von 720 Pixeln können gedreht werden. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku soll eine maximale Drehzeit von zwei Stunden ohne Stromanschluss erlauben. Abgerundet wird die Hardware durch einen Blitz, der über acht LED verfügt. Das Gewicht des Winzlings wird mit etwa 60 Gramm angegeben.

Steuerung und mehr per App

Ein weiteres Highlight ist die durchdachte App zur Kamera. Diese ermöglicht es nicht nur, die Ansicht des Geräts per Bluetooth live auf dem mobilen Endgerät zu sehen, sondern auch, den Auslöser zu drücken. Zudem sind über die für iOS und Android verfügbare App die verschiedenen Aufnahmemodi der Podo wählbar. Zum Verkaufsstart sind bereits der Foto- und Videomodus, ein Selbstauslöser, automatische Doppelbelichtung und ein Auslöse-Timer für Serienaufnahmen integriert. Letzterer ist ein hübsches Gadget, wenn man eine Serie von Fotos schießen will, zum Beispiel während einer Party, um diese hinterher zu einem Film in Zeitraffer zusammenzufügen. Sehr praktisch ist, dass Bilder und Videos sich direkt bei der Aufnahme auf das Smartphone übertragen lassen. So sind eine unkomplizierte Bearbeitung und der Versand per Mail oder Social Media in Sekundenschnelle bewerkstelligt.

Einige Einschränkungen macht das vierköpfige Entwicklerteam aus Santa Clara jedoch: Aufgrund des bunten Designs und der zahlreichen LED sei die Kamera als Spionage-Gerät nicht geeignet. Dies ist von den Entwicklern auch so gewollt, denn sie wollen ein Gerät für Freizeit und Spaß anbieten, nicht eine Überwachungsmöglichkeit.

Veröffentlicht in Foto am 31.03.2015
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