Tango PC – Winzling mit starker Leistung

Der amerikanische Hersteller Tango dringt mit einem Computer mit dem Aussehen einer Festplatte auf den Markt. Mit den Maßen 125 x 82 x 13,5 mm erreicht das Modell eine neue Dimension. Der Winzling kommt allerdings nicht ohne Dockingstation aus, was die Merkmale des Geräts ein wenig relativiert.

Der Tango Super PC, der eher an ein Smartphone erinnert, wartet trotz seiner Größe mit einer enormen Leistungsfähigkeit auf. Ein vierkerniger AMD A6-52000 Prozessor mit 2 GHz gibt dem Rechner Schwung. Die integrierte 600 MHz starke Radeon HD 8400 sorgt für eine gehobene Grafik. 2 GB RAM Arbeitsspeicher sind im Standard verbaut, können allerdings auf 8 GB angehoben werden. Die SSD-Festplatte ist mit 32 bis 128 GB knapp bemessen, wobei Tango an diesem Punkt noch nachrüsten möchte. Im Computer ist ein kleiner Akku verbaut, die eigentliche Stromversorgung muss aber über die Docking-Station erfolgen. Diese Docking-Station verfügt dann auch über die notwendigen Anschlüsse. HDMI, drei USB-2.0- und einen USB-3.0-Port, W-LAN und einen Kopfhörer-Mikrofon-Steckplatz bietet die Station und ist somit gut auf den alltäglichen Gebrauch vorbereitet. Windows, Linux und Chrome OS lassen sich auf dem Tango Computer problemlos installieren.

HP (Hewlett Packard) Nr.45 (51 ...34,97 € Die Finanzierung des Gerätes lief über eine Sammelaktion, bei der 100.000 US-Dollar eingenommen werden sollten, was vielfach übertroffen wurde. Die ersten Geräte werden im November 2014 für einen Preis von 350 US-Dollar in der Kickstarter-Kampagne ausgeliefert. Hierfür bekommt der Kunde allerdings die Minimalversion, die im Shop dann 400 US-Dollar kosten wird. Für die Variante mit 8 GB RAM und 128 GB SSD-Speicher zahlen Kunden 520 US-Dollar. Dennoch kann der Computer eine neue Generation auf dem PC-Markt hervorrufen. Die Portabilität ist der große Vorteil des kleinen Gerätes. Wer am Arbeitsplatz und Zuhause den gleichen PC benötigt, kann diesen problemlos in der Hosentasche transportieren und an der jeweiligen Dockingstation anschließen. Unzählige Daten in einem schnellen Rechner können so an viele Orte mitgeführt werden. Bei einer Ausbreitung von Docking-Stationen wird sich das Interesse an dem Winzling sicherlich nochmals steigern.

Veröffentlicht in Computer am 15.07.2014
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