Flacher, schöner, besser – Das neue MacBook Pro

Kein neues iPhone und auch keine Neuigkeiten zu einem Fernseher von Apple, so lautet das Fazit der letzten Bekanntgabe des kalifornischen Computergiganten. Stattdessen gab es „nur“ ein neues MacBook Pro, was einige Pressestimmen enttäuschte. Dabei ist das neue MacBook Pro ein wahrer Quantensprung in der Notebooksparte und Apple stellt einen absoluten High End Computer für unterwegs vor.

Größte Neuerung im neuen MacBook Pro ist sicherlich das Retina Display, das schon auf dem iPhone 4 und dem iPad 3 für brillante Bilder sorgte.

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Mit einer Auflösung von sage und schreibe 2.800 x 1.800 Pixeln auf einem 15 Zoll Display ist die Auflösung so viel deutlich höher als Full HD, das bei Programmen wie Final Cut Pro X oder Aperture Filme und Videos locker in ihrer Originalauflösung betrachtet werden können. Doch das Retina Display macht das neue MacBook nicht nur schärfer, sondern auch dünner. Durch die separaten Layer, auf denen Bildpunkte und Signale liegen, entfällt die Glasabdeckung für die 5 Millionen Pixel. Und ein NVIDIA Grafikprozessor sorgt dafür, dass das Retina Display auch mit fantastischer Performance versorgt wird, so werden Bilder, Videos und Grafiken in nie da gewesener Auflösung dargestellt. Selbst bei näherer Betrachtung lassen sich auf dem extrem kontrastreichen Display keine Bildpunkte erkennen.
Doch auch Prozessor und Festplatte sind von Apple so designt, dass sie ein Maximum an Leistung auf minimalstem Platz bieten. So ist Intels i7 als mobiler Quadcore das Herzstück des Notebooks und sorgt für eine unglaubliche Performance, selbst bei den aufwändigsten Anwendungen. Die Festplatten basieren diesmal ausschließlich auf Flashspeicher (mit bis zu 768GB Kapazität), was die Lese- und Schreibfähigkeiten nicht nur deutlich beschleunigt, sondern auch die Lebensdauer der Festplatte erhöht. Dass Flash auch weniger Strom verbraucht als eine mechanische Festplatte schlägt sich in der Batterielaufzeit von 7 Stunden durchaus wieder. Und dabei schnurren die Ventilatoren durch ihr asymmetrisches Design deutlich angenehmer als das übliche Kühlerbrummen – ein bis ins Detail ausgeklügeltes Innenleben eben.
Doch auch äußerlich hat sich einiges getan, denn das neue MacBook Pro ist nur noch schlanke 1,8 cm dünn, verfügt im Aluminium-Uniblock aber sowohl über USB 3.0, als auch Thunderbolt-Anschlüsse. Videosignale werden fortan über HDMI ausgegeben, dafür fehlt wie schon beim MacBook Air ein DVD-Laufwerk. Da Apple sich aber im Vertrieb von Programmen ohnehin von den DVDs verabschiedet hat, ein durchaus akzeptabler Verlust.

Das MacBook Pro hat sich das Pro wahrhaftig verdient und vereint Apple-typisch Schönheit und Eleganz mit einer sagenhaften Performance. Ganz gleich für welchen Zweck, Apple hat ein High End Produkt geschaffen, das seinesgleichen sucht.

Veröffentlicht in Notebook am 25.06.2012
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