Die besten Sommerreifen im Überblick

Im Februar und März jeden Jahres finden die Sommerreifentests für Pkw statt. Ein umfangreiches Testpaket in vielen unterschiedlichen Größen für verschiedene Fahrzeugklassen, zu denen sich inzwischen noch Öko- und Komfortversionen gesellen. Dabei war auffällig, dass die sogenannten Eco-Ausführungen der Reifen nur minimale Vorteile besitzen, bei Nässe jedoch durch die Bank Nachteile.

Kein Autoreifen kann alles gut

Vielen ist nicht bewusst, dass ein Autoreifen eigentlich immer ein Kompromiss ist. Ist er im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß gut, sieht es meist beim Grip und Aquaplaning nicht ganz so gut aus. Deshalb landete sogar ein verbrauchs- und verschleißarmes Reifenmodell, wie beispielsweise der Michelin Energy Saver mit den Bewertungen gut und sehr gut am Ende im letzten Tabellenviertel, unter der Rubrik „Nass“ schaffte er nur ein befriedigend. Bei den Ökomodellen sieht es ähnlich aus, die Komfortmodelle dazu als Gegenstück wurden durchweg besser bewertet.

Langsam aber sicher verschwinden die Qualitätsunterschiede

Ohnehin gibt es inzwischen keine wirklich schlechten Reifen mehr. Im Gegensatz zur Vergangenheit sind nur 5% der getesteten Reifen vollständig durchgefallen. Auffällig dabei ist, dass chinesische Reifen, laut Test, besser sind als ihr Ruf. Hier kommt es sicherlich auch, wie überall, auf die Tester an. Beim ADAC erhielten sie durchweg keine guten Noten, Auto-Bild dagegen fand mehrere der fernöstlichen Reifen befriedigend. Wobei bei den chinesischen Reifen ohnehin noch sehr viel Potenzial nach oben ist, immerhin haben die Chinesen inzwischen Pirelli, und damit auch ein großes Paket Know-how, gekauft.

Gerade bei Sommerreifen sollte man keine Kompromisse eingehen. Im Ernstfall freut man sich über einige zusätzlich investierte Euros, wenn der Wagen bei einer Vollbremsung genau die 10 cm eher steht, die einen Unfall oder Verletzten verhindert haben. Daher stehen bei jedem Reifentest immer auch die Top-Marken im Fokus. Wichtige Hilfe bieten hier die seit 2012 auf jedem Autoreifen angebrachten EU-Label mit Informationen zum Nassgriff, Rollwiderstand oder Abrollgeräusch des Reifens.

Die Details der Klassen

Von den Kleinwagen sind viele mit Reifen der Dimension 175/65 R 14 T ausgestattet. Von insgesamt 16 getesteten Sommerreifen erhielten vom ADAC sechs Stück die Note gut, drei ein mangelhaft – im Einzelnen mit gut bewertet wurden der Continental Conti Eco Contact 5, der Hankook Kinergy Eco K425, der Pirelli Cinturato P1 Verde, der Bridgestone Ecopia EP 150, der Falken Sincera SN832 Ecorun sowie der Nokian line. Vom Kleber Dynaxer HP3, Kormoran Impulser B2 und Debica Passio2 sollte man dagegen lieber die Finger lassen, sie erhielten ein mangelhaft.

Erfreulich ist die Tatsache, dass in jeder Reifenklasse eine ausreichende Anzahl guter Reifen zu kleinem Preis erhältlich ist. In der Klasse 185/60 R14 H gehören ebenfalls der ContinentalConti Eco, der Hankook Kinergy und der Nokian Line zu den Besten, bei den 185/60/R15 H gehören neben dem erneut punktenden Reifen von Continental der Vredestein 5, der Goodyear Efficient und der Michelin Energy Saver auf das Siegertreppchen.

Fehlt noch der Sommerreifen 205/55 R16 V von den häufig nachgefragten Reifengrößen. Niemanden wird es wirklich wundern, dass auch hier der Continental, neben Goodyear, Michelin und Dunlop, wieder in vorderster Reihe steht.

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Veröffentlicht in Reifen am 02.04.2015
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